Meine Unternehmer Morgenroutine: 5 Tipps, wie auch deinen Tag sofort erfolgreicher wird!

„Es ist sechs Uhr. Hier sind die Nachrichten: Die 7-Tage-Inzidenz steigt in NRW weiter steil an …“ Ich kann nicht nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die freiwillig mit einem Radiowecker in den Tag starten. Denn die meisten stellen ihn auf eine volle oder halbe Stunde. Die Folge? Du wirst mit den Nachrichten geweckt. Da kannst du doch nicht mehr gut gelaunt und motiviert in den Tag starten! Ich hätte volles Verständnis für jeden, der sich nach der morgendlichen Portion Hiobsbotschaften desillusioniert wieder rumdreht. Also besser das Smartphone als Wecker? Ja, ich mache es auch so. Vorausgesetzt, du lässt die Finger von dem unsäglichen Snooze-Button. Warum du dir damit nur selbst schadest und was du stattdessen tun kannst, um dich auf Erfolg zu programmieren? Das verrate ich dir in diesem Artikel.

You snooze, you loose! So startest du mit Energie in den Tag

Falls du dich jetzt fragst, warum ich so ein Gegner der Snooze-Taste bin – es gibt zwei Gründe dafür. Zum einem ist es erwiesenermaßen ungesund. Du bringst deinen Körper mit den schnell aufeinanderfolgenden Phasen enorm durcheinander. Vielleicht hast du es selbst schon mal erlebt, dass du nach einer ausgiebigen Snooze-Session völlig fertig warst. Das liegt an der Hormonausschüttung – weil du deinem Körper vorspielst, dass er weiterschlafen kann. Also Finger weg! Außerdem ist es aus meiner Sicht echter Selbstbetrug. Denn was signalisierst du deinem Unterbewusstsein? Das du keinen Bock auf den Tag hast und am liebsten im Bett liegen bleiben würdest. Und das wird unbewusst dein Denken und Handeln an diesem Tag beeinflussen. Sowas kann ich absolut nicht gebrauchen – und du sicher auch nicht, oder?

Für mich ist die Sache klar: Wenn der Wecker morgens klingelt, bin ich wach und mein Tag beginnt. Ich schalte ihn aus und setze mich sofort auf die Bettkante. So komme ich gar nicht in Versuchung, mich nochmal gemütlich in die Federn zu kuscheln. Dann mache ich eine mentale Übung, die ich selbst entwickelt und die „Bettkanten-Übung“ getauft habe. Ich betrachte nacheinander meine Lebensbereiche und stelle mir die Frage: „Martin, wenn es die nächsten drei Monate so weiterläuft wie gerade – bist du dann happy?“ Kann ich nicht mit einem klaren Ja antworten, muss ich etwas ändern. Zum Beispiel mehr Sport machen, gesünder essen, mehr Zeit mit meiner Frau verbringen, weniger mit nervigen Leuten, die mich nicht weiterbringen und so weiter. Eine Übung, die ich dir nur ans Herz legen kann! Wenn du das konsequent jeden Tag machst, wirst du schon bald merken, dass sich in deinem Leben etwas zum Positiven hin verändert.

Unternehmer Morgenroutine: Die Zeit vor der Arbeit ist die, die zählt

Wie heißt es so schön: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Und genau diese Denkweise haben viele der erfolgreichsten Unternehmer unserer Zeit für sich adaptiert. Weil sie wissen, dass ein guter Start einen enormen Anteil daran hat, wie du im Laufe des Tages performst. Ich persönlich setze nach der Bettkanten-Übung auf die folgenden fünf Routinen:

  1. Ablenkungen eliminieren: Wer von euch mit dem Smartphone aufwacht, kennt die Versuchung. Direkt mal die Social Media checken, Nachrichten lesen, in die E-Mails schauen … und schon prasseln tausend Impulse auf dich ein, die dich untergründig stressen. Nachrichten versuche ich ebenfalls zu vermeiden, wo es geht. Und ich habe schon vor einiger Zeit sämtliche Benachrichtigungsfunktionen auf meinem Smartphone ausgeschaltet. Meine E-Mails bearbeite ich dreimal am Tag, WhatsApp und andere Messenger, wenn ich gerade ein Zeitfenster dafür habe. Ich fokussiere mich voll auf den Moment. Und da lasse ich mich von nichts herausreißen – höchstens von News, die meine Eintracht Frankfurt betreffen. Wer den Adler auf der Brust trägt, bringt es nicht übers Herz, diese Funktion auch auszuschalten.
  2. Rituale: Wenn ein anstrengender Tag als Unternehmer vor dir liegt, braucht dein Körper Kraft. Joggen ist persönlich nicht so mein Ding, doch ich trainiere jeden Morgen ca. 30 Minuten. Mal mit dem Kettlebell, aktuell ist mein Favorit der VAHA Spiegel, in dem ich bald auch als Coach zu sehen sein werde. Außerdem schwöre ich auf die Wim Hof Methode: Kalte Duschen und die speziellen Atemtechniken helfen mir enorm, mich zu entspannen und sind der Knaller fürs Immunsystem. So gesund war ich noch nie in meinem Leben!
  3. Frühstück: Persönlich bin ich kein so großer Fan vom klassischen Frühstück, doch ich achte darauf, schon morgens mindestens einen halben Liter Wasser mit Zitrone zu trinken. Frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte liefern ebenfalls jede Menge Energie, die dich gut durch den Tag bringt.
  4. Tagesplanung: Als Unternehmer ist Planung das A und O. Daher solltest du es zu einem festen Bestandteil deiner Unternehmer Morgenroutine machen, deinen Tagesablauf zu planen und zu visualisieren. Ich bin kein Freund von To-Do-Listen, denn es ist viel zu leicht, Aufgaben immer wieder nach unten zu verschieben. Ich trage jeden Morgen handschriftlich in meinen High Performance Prinzip. Planer ein, welche Termine ich am Tag habe, welche Kuschelcalls ich machen werde und so weiter.
  5. Big rocks first: Klar ist es verlockend, erst mal mit einer leichten, angenehmen Aufgabe in den Tag zu starten. Allerdings kannst du unangenehmen Themen wie Kritikgesprächen mit Mitarbeitern oder Kundenbeschwerden nicht ewig aus dem Weg gehen. Erledige sie daher lieber direkt als Erstes, dann liegt der Tag frei und unbeschwert vor dir und du kannst dein volles Potenzial abrufen.

Finde die Routine, die zu dir passt

Was du immer im Hinterkopf behalten solltest: Das ist nur ein Beispiel von vielen. Meine persönliche Unternehmer Morgenroutine ist für dich vielleicht nicht das Richtige. Doch wenn ich es geschafft habe, dich zum Nachdenken zu bringen, ist das schon ein wichtiger Schritt. Nimm dir die Bausteine, die zu dir und deinem Leben passen und füge eigene hinzu. Entscheidend ist, dass du für dich Routinen wählst, die positiv sind und dir Spaß machen. Es bringt nichts, sich morgens mit Sport zu quälen, wenn es sich für dich besser anfühlt, den Tag damit zu beschließen. Hauptsache, du fühlst dich wohl, bist bei dir und lässt dich nicht ablenken. Damit hast du alle Weichen für einen erfolgreichen Tag gestellt! In meiner Mastermind-Gruppe Gipfelstürmer arbeiten wir ebenfalls an diesem Thema, denn feste Rituale und ein positives Mindset sind entscheidend für den Weg zum Unternehmenserfolg.

Welche Unternehmer Morgenroutine hast du? Ich freue mich auf den Austausch in den Kommentaren!

Euer Martin Limbeck

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7 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Tolle Tips. Setze davon auch selbst welche ein. Die größte Herausforderung ist dabei die Disziplin hochzuhalten.

    Antworten
  • Hallo Herr Limbeck, schön zu lesen, mit welchen Routinen Sie den Tag starten. Was halten Sie von der Jocko Willink Methode jeden Tag um halb 5 aufzustehen. Auch Samstag und Sonntag. Viele Grüße

    Antworten
    • Martin Limbeck
      8. Dezember 2021 11:02

      Danke für Ihr Feedback! Ich denke, dass es für jeden die passende Methode oder sogar mehrere gibt. Wer jeden Tag um halb fünf aufsteht, hat definitiv eine Menge vom Tag. Ich halte es da lieber ein bisschen flexibler. 😉

      Antworten
    • Super Beitrag! Kann deinen Punkten sehr viel abgewinnen und handhabe es in meinem Alltag ähnlich.
      Dir einen erfolgreichen Jahresabschluss und beste Grüße
      Benjamin

      Antworten
  • Jürgen Schumacher
    23. Juni 2022 11:43

    Nun Herr Limbeck, gebe erst jetzt eine Meldung ab, weil ich Ihre Anregungen: Wie Bettkantenübung, Wim-Hoff, Fitnesstraining , kalt Duschen, dieses ca. über einem Jahr, (bedingt durch Ihre Anregung), sehr konsequent durchführe. Es ist richtig: Man starten besser in den Tag hinein.
    Es was zu meiner Person:
    Habe im April 2010 und im März 2011, jeweils einen Herzinfarkt erlitten. Hinterwand und Vorderwand mit ca. 14 cm Stents.
    Habe durch den negativen Stress mir das eingebrockt. Erst Bournout, dann Depressionen alles ignoriert dann die Herzinfarkte. Danach absolut platt für eine längere Zeit!
    Sofort 5 Tabletten einnehmen müssen. Die mich fast 11 Jahre immer wieder zurück geworfen haben in meinen Leistungen.
    War insgesamt mit Klinikaufenthalt 3,5 Jahre in psychologischer Therapie. Habe mich von Jahr zu Jahr aus meiner dunklen Welt herausgearbeitet, mit einer hervoragenden Dipl. Phychologin. Bin absolut ein Sportler. habe fast 40 Jahre nur leistungsorientierten Sport betrieben. Davon ca. 4 Jahre (als heranwachsender) Hochleistungssport.
    6 Jahre Schwimmen und Wassserball = 5 Tage im Wasser geswesen.
    28 Jahre Handball: Von der Kreisliga bis Regionalige gespielt.
    Danach fast 16 Jahre lang Leichtathletik; Mittelstrecken und über 10 Marathons gelaufen und eineige Volkstriathlon durchgeführt.
    Beruflich:
    Maschinenschlosser erlernt und abgeschlossen.
    Werkstoffprüfer/Güteprüfer erlernt und abgeschlossen.
    Qualitätssicherung alle Grundscheine erlernt uns abgeschlossen
    REFA Abendschule, zwei Jahre erlernt und abgeschlossen.
    Ausbildereignungsprüfung mit dem Industriemeister, 3 Jahre Abendschule erlernt und abgeschlossen. Alle Prüfugen vor der IHK Düsseldorf und Koblenz.
    Vom Schlosser, zum Vorarbeiter, Abteilungsleiter bis hin 6 Jahre als Betriebsleiter für 80 Mitarbeiter zustädig gewesen. Danach 10 Jahre Selbstständig für Werbekonfektionierung mit meiner Frau.
    Auch bis zu 30 Aushilfen, 5 mit fünf Festangestellten.
    Sie in Bamberg gesehen bei N2. Habe mich danach entschieden Vertriebler zu werden.
    Bin seit acht Jahren dabei für den Druck und Druckerzeugnisse. Habe gute Efolg und bin für meine Welt zufrieden und macht mir einen riesen Spaß. Durch Ihre oben genannten Anregungen, bin ich in einem Jahr gesundheiltlich noch stabieler geworden. Bin ab 03.07.54, 68 Jahre jung und werde ein Kleingewerbe anmelden.
    Stehe Morgens 5:15 auf.Bettkantenübung, Wim-Hoff Atemtechnik, Meditation, Sport 20 min; Super-Kraft, oder Dehnen, oder Workout und kalt Duchen immer. 3x die Woche Abends auf dem Platz noch Seilspringen und Laufen! Durch Ihre Anregungen (Bin für alles offen was mich besser macht),
    bin ich Gott sei Dank stabieler geworden und meine Herzrhytmusstörungen weniger.
    Führe es pers. auf die Atemtechnik zuzrück!
    Vielen Dank dafür! Obwohl man diesen Dank nicht mit Worten so beschreiben kann.
    Danke, Ihr Jürgen Schumacher

    Antworten
    • Martin Limbeck
      24. Juni 2022 10:45

      Lieber Herr Schumacher, vielen Dank für Ihre Geschichte! Genau das ist der Grund, warum ich morgens aufstehe – um Menschen besser zu machen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Ich freue mich sehr über Ihre Entwicklung und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg! Glück auf, Ihr Martin Limbeck

      Antworten

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