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KI ersetzt keine Mitarbeiter – sondern macht schlechte Führung sichtbar!

Künstliche Intelligenz ist derzeit eines der meistdiskutierten Themen in der Wirtschaft. Kaum eine Strategie-Runde, kaum eine Konferenz kommt noch ohne die Frage aus, wie sich Arbeit durch KI verändern wird. Und trotzdem habe ich das Gefühl: Die meisten reden darüber, ohne wirklich verstanden zu haben, was hier gerade passiert. 
 
Denn die eigentliche Veränderung besteht nicht darin, dass KI jetzt Texte und E-Mails schreibt, Daten analysiert oder Präsentationen erstellt. Der entscheidende Aspekt ist viel unbequemer: KI macht sichtbar, wo in Unternehmen über Jahre hinweg keine echte Wertschöpfung stattgefunden hat. 


 

KI deckt auf, was viele nicht sehen wollen

Was ich als Sparringspartner von Unternehmen regelmäßig erlebe: In vielen Companys ist es immer noch an der Tagesordnung, Arbeit über Aktivität zu definieren. Wer viele Termine hat und von einem Meeting ins nächste hetzt, ist wichtig. Wer in jede Menge Abstimmungen und Freigabeprozesse involviert ist, ist relevant – oder sogar unersetzlich. Und so weiter. Der Haken an der Sache: Auslastung allein ist kein Beweis für Wirkung.

KI schlägt hier voll rein: Texte entstehen in Sekunden, egal für welchen Zweck. Analysen liegen nach kürzester Zeit vor. Konzepte werden strukturiert, Ideen vorformuliert, Prozesse vorbereitet. Ich finde das großartig. Der ein oder andere Mitarbeiter sieht das jedoch nicht so, denn jetzt wird sichtbar: Ein erheblicher Teil dessen, was früher als Arbeit galt, war vor allem eines – Beschäftigung. Und was bleibt übrig, wenn wir alles der KI geben, was uns nur Zeit kostet?

Mehr dazu in meinem Gastbeitrag, der in der aktuellen Ausgabe des Founders Magazin erschienen ist.

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